Monteure für Treppenlifte – unersetzbarer Job

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Der Treppenlift ist ein herausragendes Mittel, um Menschen mit körperlichen Einschränkungen die Möglichkeit zu geben, sich selbstständig in den eigenen vier Wänden fortzubewegen. Doch der Einbau ist alles andere als ein Kinderspiel und von Privatleuten gar nicht realisierbar. Hierfür braucht es einen fähigen Monteur, der von der Planung bis zur Inbetriebnahme alle Schritte übernimmt. Doch was muss dieser Treppenliftmonteur eigentlich alles können und wo arbeitet er?

Wer installiert den Treppenlift?

Menschen, die sich nicht mehr selbstständig in ihren eigenen vier Wänden in andere Stockwerke bewegen können, müssen umziehen. Oder aber, sie lassen sich einen Treppenlift installieren, um so die Hindernisse, die durch körperliche Einschränkungen aufgetreten sind, zu überwinden. Treppenlift-Monteure in Hamburg sind als Berater, Installateure, Wartungspersonal und Ansprechpartner bereit, ältere Menschen und solche mit einer körperlichen Einschränkung im Großraum Hamburg zu unterstützen. 

Die Voraussetzungen? Bestenfalls eine Ausbildung zum Monteur und handwerkliches Geschick. Denn beim Einbau eines Treppenlifts kommt es auf mehr an als nur einmal Maß nehmen. Es kommt darauf an, exakte Vorbereitungen und Planungen durchzuführen, den Kunden mit einzubeziehen und mit den vorhandenen Kapazitäten das beste Ergebnis für alle Beteiligten zu finden. 

Das Handwerk gerät stellenweise immer wieder in Vergessenheit oder wird unterschätzt. Die Wichtigkeit zeigt sich aber spätestens, wenn Apps und Maschinen nicht mehr in der Lage sind, den Menschen zu ersetzen. Während im Einzelhandel durch SB-Kassen Personal gespart werden kann, ist in der Montage-Branche daran nicht zu denken. Denn keine KI, kein Roboter ist bislang in der Lage, hochpräzise Montagearbeiten vorzunehmen und so ist das Handwerk nicht nur lebensnotwendig, sondern zukunftssicher. 

Die Aufgaben des Treppenlift-Monteurs

Knapp 10 Prozent aller deutschen Frauen und Männer leiden unter einer körperlichen Behinderung, wie das Statistische Bundesamt festgestellt hat. Selbst wenn eine Selbstversorgung aus geistiger Sicht möglich ist, scheitert es oft an der Umgebung. Der Einbau eines Treppenlifts hat sich nicht nur bei Senioren bewährt, die Treppen allein nicht mehr bewältigen können. 

Im ersten Schritt besteht die Aufgabe des Monteurs darin, sich beim Kunden zu einem kostenlosen Beratungsgespräch einzufinden und mit diesem gemeinsam die Gegebenheiten und Möglichkeiten vor Ort zu überprüfen. Hierbei wird die Treppe in Augenschein genommen, die Maße werden exakt festgehalten und die Bauweise wird überprüft. 

Nun ist es die Aufgabe des Monteurs, die Vorstellungen des Kunden aufzunehmen und zu erfragen, welchen Zweck der Treppenlift erfüllen soll. Es gibt Unterschiede zwischen reinen Sitzliften und solchen, die in der Lage sind einen Rollstuhl oder eine andere Gehhilfe zu transportieren. Anschließend erfolgt die Klärung der Kosten. 

Werden Zuschüsse benötigt, unterstützt der Treppenlift Monteur die Kunden beim Stellen der entsprechenden Anträge. Er nennt die Ansprechstellen und erstellt auf Wunsch einen Kostenvoranschlag. Wenn die Entscheidung für die Installation getroffen wurde, plant der Monteur den Einbau, das benötigte Schienensystem und den Arbeitsaufwand. Erst dann wird ein Termin mit dem Kunden vereinbart. 

Ein Tag im Leben eines Treppenlift Monteurs

In der Regel findet am Morgen eine Montagebesprechung in der Firma statt, wo alle Planungen noch einmal mit den Verantwortlichen besprochen werden. Anschließend wird das Fahrzeug mit allen benötigten Paketen und Rohrsystemen des Treppenlifts beladen. Der Monteur bringt das Material immer zum Einsatzort mit, nur selten werden Pakete schon früher mittels Spedition angeliefert. 

Treppenlift-Monteure arbeiten im Schnitt in einem Radius von 150 Kilometern. Das hat den Grund, dass bei Wartungsarbeiten oder Reparaturbedarf schnelle Hilfe geboten sein soll. So lässt sich die Ausfallzeit des Treppenlifts auf ein Minimum senken und der Kunde kann jederzeit auf seine Mobilitätshilfe zurückgreifen. 

Beim Kunden angekommen, wird das Material aus dem Auto geladen und die Treppe noch einmal in Augenschein genommen. Der Treppenlift-Monteur arbeitet nach einem festen Plan, der genau befolgt wird. Zunächst erfolgt die Installation des Schienensystems, welches an der Wand entlang verläuft und die Basis für den späteren Lift darstellt. Der Liftaufsatz kann jederzeit ausgetauscht werden, das Schienensystem ist individuell auf die Gegebenheiten vor Ort zugeschnitten. 

Nachdem die Schiene installiert ist, wird der Liftsessel oder die Plattform installiert und mit Akkus, Strom und Sicherheitsbeschränkungen versehen. Erst wenn das Fahrgestell unter allen Aspekten des Sicherheitsschutzes installiert ist, wird die erste Probefahrt vorgenommen. Diese findet unbemannt statt, denn zunächst soll die Ausrichtung des Lifts geprüft werden. Passt er um alle Kurven? Stößt der Kunde nirgendwo an? Kann der Rollstuhl problemlos auf der Plattform angebracht werden?

Nachdem die Probefahrt durchgeführt wurde, installiert der Monteur die Schienen fest. Er arbeitet hierbei mit Dübeln und Bohrmaschinen, um einen stabilen Halt zu gewährleisten. Anschließend räumt er sein Arbeitsfeld auf, entsorgt Verpackungsmaterial und reinigt die Treppe gründlich. Nun findet eine Kontrolle der kompletten Lifteinlage statt, anschließend unterzeichnet der Monteur das Übergabeprotokoll. 

Nun kann die erste Probefahrt mit dem Kunden stattfinden. Er erhält eine intensive Einweisung für alle Schritte und wenn die Bedienung verstanden wurde, werden alle notwendigen Papiere übergeben und der Lift gilt als montiert.